Urlaub an Ostern und Pfingsten
Zwei Wochen Pfingstferien sind ein bayerischer Sonderfall – mit Folgen für die Buchung.
Der bayerische Sonderfall: zwei Wochen Pfingstferien
Bayern und Baden-Württemberg haben als einzige Bundesländer zwei volle Wochen Pfingstferien. Das ist ein echter Vorteil – man kann eine richtige Reise machen, statt nur ein verlängertes Wochenende. Es bedeutet aber auch, dass in dieser Zeit besonders viele bayerische Familien gleichzeitig unterwegs sind.
Die Folge: Pfingsten ist an klassischen Familienzielen wie Mallorca, der Adria und dem Gardasee früh ausgebucht und preislich auf Hochsaisonniveau. Wer die zwei Wochen nutzen möchte, sollte spätestens im Januar oder Februar buchen.
Ostern ist entspannter, weil es je nach Jahr in unterschiedliche Wetterlagen fällt. Ein früher Ostertermin im März bedeutet am Mittelmeer noch kühle Abende, ein später im April kann bereits Badewetter bringen. Ich sage Ihnen für Ihr Wunschziel, was in Ihrem Reisezeitraum realistisch ist.
Wo es im Frühjahr schon warm ist
Sicher warm: Kanaren, Ägypten, Zypern
Die Kanaren liegen an Ostern bei 22 bis 24 Grad, Ägypten und Zypern noch darüber. Wenn Badeurlaub das Ziel ist, sind das die verlässlichsten Optionen im Frühjahr – Wassertemperaturen inklusive.
Zu Pfingsten gut: Mallorca, Griechenland, Türkei
Ab Mitte Mai ist das Mittelmeer meist warm genug zum Baden, und die Hotels sind noch nicht überfüllt. Für die bayerischen Pfingstferien die klassische Wahl – deshalb früh ausgebucht.
Ohne Flug: Gardasee, Adria, Südtirol
Vom Lechfeld in einer Tagesetappe. An Ostern für Wandern und Städtebesuche ideal, zu Pfingsten oft schon für erste Badetage. Flexibel, weil Sie mit dem eigenen Auto anreisen.
Frühjahrsreisen richtig timen
Ostern verschiebt sich, das Wetter nicht. Fällt Ostern in den März, sind Ziele wie Mallorca oder Italien noch frisch – schön zum Wandern und Sightseeing, aber selten zum Baden. Erst ab Mitte April wird das Mittelmeer verlässlich mild. Wer Badeurlaub möchte, sollte in einem frühen Osterjahr weiter südlich planen.
Pfingsten ist die teure Woche. Weil Bayern und Baden-Württemberg gleichzeitig zwei Wochen frei haben, gelten an vielen Zielen bereits Hochsaisonpreise. Wer flexibel ist, spart erheblich, indem er die Woche davor oder danach nimmt.
Brückentage klug nutzen. Christi Himmelfahrt und Fronleichnam ermöglichen mit wenigen Urlaubstagen lange Wochenenden. Für Wellness- und Städtereisen ideal – allerdings sind Hotels in Bayern und Österreich an diesen Terminen früh voll. Siehe auch Kurzurlaub.
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Häufige Fragen
Warum ist Pfingsten in Bayern besonders teuer?
Weil Bayern und Baden-Württemberg als einzige Bundesländer zwei volle Wochen Pfingstferien haben. Dadurch sind besonders viele Familien gleichzeitig unterwegs, und an klassischen Zielen gelten bereits Hochsaisonpreise.
Ist es an Ostern am Mittelmeer schon warm genug zum Baden?
Das hängt vom Ostertermin ab. Im März ist es an Mallorca und in Italien meist noch zu frisch, ab Mitte April wird es verlässlicher. Sicher warm sind an Ostern die Kanaren, Ägypten und Zypern.
Wann sollte ich für die Pfingstferien buchen?
Spätestens im Januar oder Februar. Wegen der zwei vollen Ferienwochen sind beliebte Familienziele früh ausgebucht, und spätere Buchungen bedeuten meist weniger Auswahl zu höheren Preisen.
Lohnt sich Ausweichen auf die Wochen vor oder nach Pfingsten?
Deutlich. Direkt vor und nach den Pfingstferien liegen die Preise oft 25 bis 30 Prozent niedriger bei praktisch gleichem Wetter. Wer nicht an Schulferien gebunden ist, sollte diese Wochen nutzen.
Welche Ziele sind an Brückentagen gut erreichbar?
Für lange Wochenenden eignen sich Südtirol, Gardasee, Salzburg und der Bodensee, alle in zwei bis vier Stunden Fahrzeit. Beachten Sie: An Christi Himmelfahrt und Fronleichnam sind Hotels in Bayern und Österreich früh ausgebucht.
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